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Analyse: Die “60 Sekunden” von Peter Mertens, PVDA

Am 26. Mai werden die Bürger in Flandern ein neues flämisches, föderales und europäisches Parlament wählen. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Parteien. Die VRT gibt den 7 Parteipräsidenten der wichtigsten Parteien die Möglichkeit, Sie innerhalb von 60 Sekunden von ihrer Partei zu überzeugen. Die Reihenfolge wird durch die nationalen Listennummern und damit durch die Reihenfolge bestimmt, in der die Parteien auf dem Stimmzettel erscheinen.

Doch dabei allein belassen wir es nicht. Unser Politikspezialist Bart Verhulst hat die Aussagen analysiert und erklärt, was für jede Partei auf dem Spiel steht. Sehen Sie hier das Video von Peter Mertens, dem Vorsitzenden der linksradikalen und kommunistischen Arbeiterpartei PVDA-PTB und lesen Sie weiter eine Analyse zu dieser Partei.

Peter Mertens, der Vorsitzende der linksradikalen und kommunistischen Arbeiterpartei PVDA beginnt seine „60 Sekunden“ damit, dass er sagt, dass seine Partei auf dem Weg nach oben ist. Seiner Ansicht nach kommen die Ideen der PVDA gut an. Die linksradikale Arbeiterpartei will, dass die großen Unternehmen mehr Steuern bezahlen, dass eine Mindestrente von 1.500 € eingeführt wird und verlangt überdies einen besseren und kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Mertens erinnert auch daran, dass der PVDA-Parlamentsabgeordnete Raoul Hedebouw seine Arbeit für ein normales Arbeitergehalt mache. 

Was sind die Schwerpunkte der PVDA und was fällt auf?

Laut Bart Verhulst spricht Peter Mertens in seinen „60 Sekunden“ überraschend auch über das Klima: „Auffallend ist, dass die Partei diesen Zug nicht verpassen will, auch wenn dies nicht eines ihrer Kernthemen ist.“ Daneben plädiert Mertens für einen kostenlosen Nahverkehr: „Doch jeder weiß, dass nichts gratis ist und dass das von der Gesellschaft bezahlt werden muss.“

Mertens sagt, dass die PVDA auf dem Vormarsch sei, doch Bart Verhulst stellt fest, dass dies kein allgemeiner Trend ist: „Das stimmt in Wallonien, doch in Flandern fällt es der Partei schwer, die Wahlhürde von 5 % zu erreichen. Vielleicht ist diese Partei zu links für ein zentrum-rechtes Flandern.“ Nach Ansicht unseres Politikredakteurs sei die kommunistische Partei eigentlich die einzige Einheitspartei in Belgien, denn sie tritt gemeinsam mit den frankophonen Linksradikalen PTB an. Auf den Stimmzetteln steht demnach PVDA-PTB.

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