MP Bourgeois: „Die nächste flämische Regierung muss noch mehr investieren!“

Flanderns scheidender Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA - Foto), der bei den Regionalwahlen am 26. Mai nicht mehr in Flandern antritt, sondern ein Mandat bei der EU anstrebt, blickte auf die Investitionsbereitschaft seines belgischen Bundeslandes zurück und rät einer kommenden Regierung dazu, eine Investitionsnorm festzulegen und fordert insgesamt noch mehr Investitionen als bisher.

Eine von Ministerpräsident Bourgeois in Auftrag gegebene Studie belegt, dass das belgische Bundesland Flandern alleine im Jahr 2017 3,55 % des flämischen Brutto-Inlandsprodukts an Investitionen ausgegeben hat. Für 2018 liegen noch keine offiziellen Zahlen vor, doch Bourgeois geht davon aus, dass diese ähnlich sind, als die des Vorjahres.

Der scheidende flämische MP will, dass die Zahl der Investitionen seines Bundeslandes noch weiter steigen soll. Er fordert von der nächsten Landesregierung, dass diese ihre  Investitionsausgaben auf mindestens 4 % des flämischen Brutto-Inlandsprodukts festlegt und dies möglichst jährlich.

Schon jetzt ist das Investitionsvolumen Flanderns schon höher, als auf belgischer Bundesebene, wo der jährliche Durchschnitt gerade einmal bei 2,5 % des Brutto-Inlandsprodukts liegt.

Gegenüber VRT NWS sagte der Ministerpräsident am Donnerstagmorgen, dass die Bereiche, in die auch in der Legislaturperiode investiert werden sollten, ähnlich denen sein sollten, die in seine Zeit gefallen waren: „Mobilität, öffentliche Arbeiten, Forschung und Entwicklung.“ Aber, so Geert Bourgeois: „Sie müssen auch in den Rahmen eines ausgeglichenen Landeshaushalts passen.“ 

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