Verschwinden Julie Van Espen: Polizei bittet um Mithilfe. Wer hat diesen „wichtige Zeugen“ gesehen?

Die Antwerpener Staatsanwaltschaft eröffnete am Sonntag eine Mordermittlung, weil sie vermutet, dass die 23-jährige Julie Van Espen einen gewaltsamen Tod gestorben sein könnte. Die junge Frau war am Samstagabend um 18.30 Uhr verschwunden.  Die Polizei gab fünf Fotos (siehe oben) frei, die einen Mann mit Rucksack zeigen.  Die Polizei bittet den Zeugen, sich dringend zu melden.

Jeder, der den Zeugen identifizieren kann oder Informationen über seinen Aufenthaltsort hat, sollte die Polizei kontaktieren.  Sie können die Rufnummer  0800/30.300 gebührenfrei anrufen oder eine E-Mail an opsporingen@police.belgium.eu senden. Das taten bereits mehr als 200 Personen.

Julie Van Espen (Foto unten) aus dem Antwerpener Vorort Schilde gilt seit Samstagabend als vermisst. Sie war mit dem Fahrrad nach Antwerpen aufgebrochen, wo sie Freundinnen treffen sollte. Dort traf sie aber niemals eine an.

Nach einem Aufruf ihrer Eltern hatte die Polizei sofort die Suche nach der jungen Frau aufgenommen. In Merksem wurden Gegenstände gefunden, die vermutlich der Vermissten gehörten. Es wurden auch Blutspuren entdeckt. Spürhunde, Taucher und ein Hubschrauber wurden eingesetzt, um das Opfer zu finden. Seit Montagmorgen zehr Uhr suchen zwei Polizeiboote auf dem Albertkanal nach neue Spuren. Van Espen war mit ihrem Rad auf dem Radweg an diesem Kanal gefahren.

Sie fuhr über die Fahrradbrücke durch den Park ‚Spoor Noord‘,  am MAS-Museum vorbei und am Schelde-Ufer Richtung Antwerpen Zuid/Süd. Ihr dunkles Peugeot-Frauenfahrrad war mit einem Weidenkorb am Lenker ausgerüstet.