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Mini-Europa wird 30 und blickt optimistisch in die Zukunft!

1989 wurde Mini-Europa offiziell auf dem Heizel-Messegelände in Anwesenheit von Prinz Filip eröffnet. Seitdem sind 28 Länder ihren Wahrzeichen in Miniaturform vertreten. Sehr zum Vergnügen der rund 350.000 Besucher, die sich Mini-Europa jedes Jahr anschauen … und staunen.

Nachdem der Meli-Vergnügungspark neben dem Messegelände eingegangen war, beschloss der Gründer der Walibi-Freizeitparks, Eddy Meeûs, sich der Stätte anzunehmen und dort eine Besucherattraktion mit maßstabgerechten Maquetten bekannter europäischer Gebäude einzurichten. Sein Sohn, Thierry Meeûs, führte das Unternehmen (mit Kinepolis und dem Océade als Teil von Bruparck Village) weiter. 

Zum Atomium in Miniatur geht's nach links! Nicolas Maeterlinck

Vom Atomium über Big Ben und den schiefen Turm von Pisa bis zur Meerjungfrau von Kopenhagen … Alle Miniaturen sind exakt im Maßstab von 1:25 gefertigt. Wobei der Mini-Eiffelturm beispielsweise 13 Meter hoch ist.

Die teuerste Maquette ist übrigens die der Brüsseler Grand’Place: Die Nachbildung des weltberühmten Markplatzes kostete 375.000 Euro. Auch die Restaurierung von Maquetten, Animationen und Figuren verschlingen viel Geld.

Nachdem die Restaurants nach und  nach schließen musste und das Océade 2018 nach Rumänien verkauft worden ist, wird das gesamte Messegelände in den kommenden Jahren modernisiert und ausgebaut. Auch Mini-Europa blickt optimistisch in die Zukunft. Der Park erhält einen neuen Eingangsbereich und ein Restaurant. Meeûs will auch den pädagogischen Mehrwert und den Anteil der Animationen steigern: „Wir möchten, dass Mini-Europa das europäische Kulturerbe darstellt. Nach 30 Jahren haben wir noch viel zu erzählen.“