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Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs am Grab des Unbekannten Soldaten

Am Mittwochmorgen wurde am Grab des Unbekannten Soldaten in Brüssel dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren gedacht. Vertreter des belgischen Königshauses und Botschafter aus verschiedenen Ländern legten Blumen und Kränze nieder, um den Opfern dieses Krieges zu gedenken. Unter den Gästen waren auch rund 200 Mittelschulkinder, die von den beiden Kammern in belgischen Bundesparlament - Erste Kammer und Senat - dazu eingeladen waren. 

Zum Gedenken an die Befreiung Belgiens 1944 und an das Ende des Zweiten Weltkriegs wird in diesen Tagen auch eine zu diesem Jahrestag passende Ausstellungen eröffnet. Das belgische Armeemuseum zeigt mit „Krieg.Besetzung.Befreieung“ eine neue permanente Ausstellung, die gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium und mit dem War Heritage Institute (WHI) konzipiert wurde.

Dabei wird nicht nur ein Fokus auf das Kriegsgeschehen an sich gelegt, sondern auch auf die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und menschlichen Aspekte dieser Zeit. Themen sind aber auch die Nazizeit und der Aspekt des Zweiten Weltkriegs in Asien zwischen 1944 und 1945. Tabus werden dabei nicht gescheut. So ist hier auch deutlich die Rolle des Königshauses Thema, genauso, wie die belgische Politik unter dem Deutschen Reich und die Judenverfolgung bzw. die Kollaboration in Belgien.