Mehrere Schulen von Bombenalarm betroffen: Tausende Schulkinder evakuiert

In den flämischen Städten Aarschot und Diest in Flämisch-Brabant sowie in Westerlo in der Provinz Antwerpen ist gleich mehrmals Bombenalarm auslösten worden. Daraufhin wurden alle Schulen in den betroffenen Städten evakuiert. Das betraf rund 22.000 Schulkinder. Die Antwerpener Staatsanwaltschaft ermittelt bereits, denn in der Nähe der Polizeiwache von Westerlo ist ein Schreiben gefunden worden, nach dem an diesem Mittwoch um 10 Uhr in einer Schule der genannten Ortschaften eine Bombe hochgehen würde. 

Die Polizei wollte nach dem Eingang des Schreibens kein Risiko eingehen und veranlasste sofort die Räumung aller Schulen in Aarschot, Diest und Westerlo. In Diest ging es um 8.000 Schulkinder, in Aarschot um 9.000 und in Westerlo ging es um rund 6.000 Kinder und Jugendliche. Insgesamt waren 54 Schulen von der Bombendrohung betroffen.

Glücklicherweise entstand nirgendwo eine Panik und viele Eltern haben ihre Kinder bereits am Vormittag abgeholt. Die betroffenen Kinder in Aarschot sammelten sich auf einem großen Parkplatz, dem Evakuierungsstandort der Stadt. In Diest begaben sich die Schulkinder ins örtliche Kulturzentrum und in Westerlo wartete man in der Umgebung der Schulen.

Polizei und Spezialkräfte dursuchten am Mittwochvormittag alle betroffenen Schulgebäude, fanden jedoch keine Hinweise auf Sprengkörper. Etwas später wurden die Räumungen weitgehend aufgehoben, doch ob es noch am Mittwoch zu einem normalen Schulbetrieb kommen wird, ist fraglich, denn vielen Kindern und Jugendlichen war laut VRT NWS-Kollegen vor Ort doch „etwas mulmig“ nach diesem Vorgang. 

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