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35 belgische Geflügelbetriebe von Vogelgrippe heimgesucht

Seit Anfang April ist in Belgien bei 35 landwirtschaftlichen Unternehmen aus der Geflügelzucht Vogelgrippe festgestellt worden. Bei dem Virus handelt es sich um eine Krankheit, die für den Menschen ungefährlich ist, wie aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium in Brüssel verlautete. Agrarminister Denis Ducarme (MR) sagte dazu, dass sich die meisten betroffenen Höfe in der Provinz Westflandern befinden.

Das Virus, der Vogelgrippevirus des Typs H3, steht nicht auf der internationalen Liste der meldepflichtigen Viren, so Ducarme. Bei Geflügel kann dieses Virus allerdings zu Fortpflanzungsproblemen und zum Verenden der Tiere führen. Derzeit sind 35 Betriebe betroffen. Bei 27 Höfen wurde das Virus Typ H3 zudem definitiv festgestellt.

Die zuständigen Behörden und das Landwirtschaftsministerium arbeiten derzeit daran, dass sich die Krankheit nicht weiter verbreitet. Angesteckte Tiere oder Tiere, die Krankheitssymptome aufweisen, müssen geschlachtet werden. Die betroffenen Landwirte werden für entstehende Verluste entschädigt, so Agrarminister Ducarme.

„Diese Krankheit beinhaltet weder Risiken für die Sicherheit innerhalb der Nahrungsmittelkette, noch für die Verbraucher“, ließ das Landwirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung dazu