Kluft zwischen flämischen Grünen und Regionalisten weiterhin groß

Die große Kluft zwischen den flämischen Grünen von Groen und den flämischen Regionalisten der N-VA zeigte sich an diesem Montagmorgen erneut bei einer VRT Radio-Debatte.

Meyrem Almaci, die die Präsidentin der Grünen im Norden des Landes ist, sagte, dass es für die Grünen auf keinen Fall in Frage käme, sich an einer Regierung "mit dieser N-VA" zu beteiligen. Bart De Wever versicherte wiederum, dass Groen seine letzte Wahl sei. Nur die Linksradikalen von PVDA/PTB seien eine noch schlechtere Wahl, aber nicht viel schlechter, sagte er.

Für Meyrem Almaci habe die flämische Regierung in Klima- und Energiefragen versagt. Was die Schließung von Kernkraftwerken betreffe, so sei diese nach wie vor unerlässlich. Diese Position wird vom Präsidenten der N-VA nicht geteilt. Er glaubt, dass im Gegenteil, die Wartung dieser Anlagen "die einzig realistische Lösung" sei.

Generell seien die Vorschläge der Grünen unbezahlbar und würden das Risiko eines "Steuertsunamis" bergen, so Bart De Wever.

"Ihr so genannter Öko-Realismus ist nur ein Deckmantel für Öko-Nihilismus", antwortete Meyrem Almaci daraufhin. Sie plane nicht, mit dieser N-VA eine Regierung zu bilden.

"Ich habe nur auf Bundesebene etwas gegen die Sozialisten von PS und die Grünen von Ecolo. In Flandern bin ich nicht dagegen, aber Groen ist wirklich meine letzte Wahl", beteuerte der Präsident der flämischen Regionalisten De Wever noch einmal.

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