Flämische Gemeinden fordern die Anerkennung des Sturms vom 10. März als Katastrophe

Am Sonntag, den 10. März, zog ein heftiger Sturm über Belgien hinweg. Besonders betroffen war seinerzeit das Bundesland Flandern. Dabei kam ein Mensch ums Leben. Nach diesem Sturm forderte fast die Hälfte aller Städte und Gemeinden in Flandern, dass dieser Sturm als Katastrophe anerkannt wird. Dies würde dazu führen, dass Schadensfälle aus dem Katastrophenfonds finanziert werden könnten. 

Flanderns Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA) gab dazu an, dass in Folge des stürmischen Wochenendes vom 9. und 10. März bisher schon rund 11.000 einzelne Schadensfälle eingegangen seien, die ein finanzielles Gesamtvolumen von 24,1 Mio. € haben.

Bis zum 10. Mai konnten die entstandenen Sturmschäden bei den flämischen Landesbehörden bzw. bei den Kommunen eingereicht werden.

In diesem Zusammenhang haben 148 Städte und Gemeinden einen Antrag gestellt, damit dieser Sturm als Katastrophe beim „Flämischen Katastrophenfonds“ anerkannt wird.

Einige Gemeinden hatten gemeinsam ihre Anträge gestellt. Würden diese kombinierten Anträge einzeln behandelt, dann hätte effektiv die Hälfte aller Kommunen in Flandern einen solchen Antrag unterstützt.

Beim schwersten Sturm des genannten Wochenendes am Sonntag, den 10. März, war in Mol bei Antwerpen ein Mann ums Leben gekommen. Er war von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. 

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