Drei Schwerverletzte nach Unfall mit Hochspannungskabeln in Mol bleiben im Krankenhaus

In Mol, in der Region Antwerpen-Kempen, wurden 20 Menschen bei einem Unfall mit einem  Hochspannungskabel verletzt. Drei Opfer werden mit schweren Brandwunden noch ärztlich im Krankenhaus versorgt. Der Vorfall ereignete sich während der Meisterschaftsfeier einer lokalen Hockeymannschaft.

Was für den Hockeyclub Inter Mol ein festlicher Nachmittag werden sollte, endete dramatisch.  Als die U19-Mädchen des Clubs am Samstagnachmittag die Meisterschaft gewannen, wurden Girlanden in die Luft geschossen, erklärte Bürgermeister Wim Caeyers der VRT-Nachrichtenredaktion: "Diese Girlanden haben die Hochspannungsleitungen getroffen. Dadurch wurde der Strom über die Eisenzäune rund um das Gelände in die Kantine geleitet, und der elektrische Schalt- und Sicherungskasten entzündete sich."

Die folgenden Bilder, die der lokale RTV-Sender von einem Augenzeugen erhielt, zeigen genau, wie sich der Unfall ereignet hat.

Brandwunden

Fans, die in der Nähe des Zauns standen, erhielten einen Stromschlag. Zunächst wurden 14 Personen in die Krankenhäuser von Mol und Geel eingeliefert. Insgesamt mussten 20 Personen dort aufgenommen werden. 17 von ihnen sind inzwischen nach Hause zurückgekehrt.

Zwei Opfer wurden in das Antwerpener Krankenhaus Stuivenberg gebracht, weil sie hochgradig verbrannt waren. Ein drittes Opfer wurde in die Uniklinik Leuven eingeliefert.

Hochspannungsleitung

Das untenstehende Bild, das während des Spiels aufgenommen wurde, zeigt, wie nah die Hochspannungskabel über dem Hockeyfeld von Mol verlaufen.

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