7.500 flämische Pendler steigen aufs Fahrrad um

Der flämische Verkehrsminister Ben Weyts investiert 2,2 Millionen Euro aus dem Pendelfonds in Projekte, die Pendler aus dem Auto auf alternative Verkehrsmittel locken sollen. Dank dieser Unterstützung können 9.000 Mitarbeiter nun nachhaltiger pendeln. Rund 7.500 von ihnen werden den Wechsel auf das (Elektro-)Fahrrad vollziehen. Das hat der N-VA-Minister am Montag bekannt gegeben.

Der letzte Aufruf des Pendelfonds, des Fonds zur Förderung des nachhaltigen Pendelns, konzentrierte sich ausschließlich auf Fahrradprojekte. "Das Fahrrad wird im Pendlerverkehr immer beliebter, auch dank der deutlich gestiegenen Investitionen in die Fahrradinfrastruktur", betonte Weyts. "Jetzt muss es auch innerhalb der Unternehmen zusätzliche Anreize für das Radfahren geben. Mehr Mitarbeiter müssen auf Fahrräder umsteigen."

Der N-VA-Minister Weyts verteilt nun 2,2 Millionen Euro an 55 Projekte in ganz Flandern. Mit diesem Geld investieren die Unternehmen in den Kauf von Firmenfahrrädern, die Installation von Ladestationen für Elektroräder, den Bau von sicheren Fahrradabstellräumen und die Installation von Duschräumen.

Dank der Fördermittel können in Kürze rund 9.000 Mitarbeiter nachhaltiger pendeln. Rund 7.500 von ihnen können auf (Elektro-)Fahrräder oder so genannte Speed Pedelecs umsteigen. Die anderen werden ermutigt, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

   "Alle reden von Firmenwagen, aber wir investieren in Firmenfahrräder", so Weyts weiter. "Das sind konkrete Projekte, die die Menschen dazu bewegen, ihre Autos auch beim Pendeln zur Arbeit gegen Fahrräder einzutauschen.“

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