KEW: Sylvia Huang verzaubert auch im Finale Jury und Publikum

Die einzige belgische Musikerin im Finale des diesjährigen Königin-Elisabeth-Wettbewerbs, die Geigerin Sylvia Huang, überzeugte auch bei ihrem Finalauftritt am Montag. Huang spielte das Pflichtwerk, eine zeitgenössische Komposition des Finnen Kimmo Hakola und das Violinkonzert von Antonin Dvorak als eigene Auswahl.

Die 25 Jahre alte belgische Geigerin wurde bei ihrem Finalauftritt beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb vom Belgischen Nationalorchester begleitet, ein Orchester, in dem sie jahrelang selbst mitgespielt hat und mit dem sie auch bereits KEW-Solisten in früheren Jahren begleitete. Sie selbst wählte für ihr Finale das Violinkonzert von Antonin Dvorak aus, ein Werk, das seit 1971 nicht mehr bei diesem weltweit renommierten Wettbewerb zum Vortrag kam.

(Lesen Sie bitte unter dem Video weiter. Dieses Video zeigt Sylvia Huang bei ihrer Interpretation des Dvorak-Werks)

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Danach führte die das Pflichtwerk der diesjährigen KEW-Ausgabe für Violine auf, eine zeitgenössische Komposition des Finnen Kimmo Hakola mit dem Titel „Fidl“, das jiddische Wort für Violine. Dieses Werk wurde speziell für diesen Wettbewerb geschrieben. Die Finalisten hatten genau eine Woche Zeit, dieses Werk einzustudieren. Dabei zogen sie sich in die „Musikkapelle Königin Elisabeth“ in Waterloo (Wallonisch-Brabant) zurück.

Beobachter und Fachleute bescheinigten Huang nach ihrem Finale am Montag ein gutes Konzert, das eine „entspannte“ und „lyrische“ Solistin zeigte, die einen „unvergesslichen“ Auftritt hinlegte. Das Finale des KEW dauert noch bis einschließlich Samstag.

(Sehen Sie hierunter auch das KEW-Pflichtwerk „Fidl“ von Hakola in der Interpretation von Sylvia Huang) 

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