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Unfall mit Gefahrgut-Transporter auf der E313 bei Geel

Nach einem Unfall mit einem Tanklastwagen, der LPG-Gas transportierte, musste die Autobahn E313 auf Höhe der Anschlussstelle Geel-Oost in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Bergungsarbeiten werden den gesamten Mittwoch in Anspruch nehmen, meldet das Flämische Verkehrszentrum.

An der Anschlussstelle Geel-Oost waren am frühen Mittwochmorgen drei Lastwagen aufeinander aufgefahren, als ein Stau nach einem durch den Sturm auf die Autobahn gestürzten Baum entstand. Der dritte LKW war ein Tankwagen, der LPG transportierte - Flüssiggas u.a. zum Antrieb von gasbetriebenen PKW.

Einer der betroffenen Lastwagenfahrer konnte sich leicht verletzt selbst aus der Fahrerkabine befreien. Der Fahrer des Tanklastzugs wurde im Fahrerhaus eingeklemmt. Seine Bergung verlief sehr problematisch, da Gas durch ein Leck im Tanksattel austrat. Der Mann ist schwer verletzt, befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr.

Vor der Bergung der Unfallfahrzeuge mussten Feuerwehr und Zivilschutz das LPG abpumpen, bzw. in einen anderen Tankwagen umladen. Dies nahm Stunden in Anspruch. Am späten Nachmittag war diese Prozedur beendet und das Abschleppen der Unfallfahrzeuge konnte beginnen.

Zur Vorsorge wurden einige umliegende Wohngebiete in den kempischen Ortschaften Eindhout und Laakdal evakuiert. Das betraf rund 300 Anwohner. In Laakdal wurden auch Teile eines Gewerbegebietes aus Sicherheitsgründen evakuiert. Nach dem Leerpumpen des LPG-Tanks konnten die Betroffenen wieder nach Hause gehen.

Der Verkehr in Richtung Antwerpen konnte zeitweise nicht über die E313 verlaufen. Die Verkehrsbehörden rieten dazu, den Weg über Brüssel zu nehmen. Die E313 blieb in Richtung Antwerpen bis zur abendlichen Stoßzeit unterbrochen. Danach ging es in dieser Richtung wieder weiter. In Richtung Hasselt jedoch blieb die Autobahn länger gesperrt.

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