Unwetter in Belgien: Glimpflich verlaufene Sturmnacht

Die im Vorfeld angekündigten Unwetter, die am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch über Belgien gezogen sind, verliefen glücklicherweise eher glimpflich. Die Sachschäden hielten sich in Grenzen, doch in Brüssel wurden fünf Personen verletzt, als eine Windbö ein Veranstaltungszelt erfasste.

Die stärksten Wind- und Sturmböen rasten über die Provinzen Wallonisch-Brabant, Namür, Antwerpen und Limburg hinweg. Teilweise erreichten die Böen bis zu 100 km/h.

In den flämischen Provinzen Limburg und Antwerpen wurden Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt. In der Ortschaft Nijlen in der Provinz Antwerpen schlugen Blitze in Reihenhäuser ein, wobei bei zwei Gebäuden ein Feuer ausbrach. Verletzt wurde dabei aber niemand. Vereinzelt kam es in Westflandern zu Überschwemmungen, wie in Zillebeke (Foto unten).

In der Wallonie verursachten Sturm, Starkregen und Hagel Sachschäden und sorgten für umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste. In der wallonischen Regionalhauptstadt Namür und in anderen Ortschaften der gleichnamigen Provinz fiel zeitweise sogar der Strom aus.

In Brüssel wurden fünf Personen verletzt, zwei davon schwer, als ein Zeit auf dem Dach des Einkaufzentrums Docks Bruxel von einer Sturmbö erfasst wurde und sich aus der Verankerung gerissen hatte. 

Zillebeke