Separate Beratung von Lehrern während ihrer Ausbildung und am Ende ihrer Karriere

Der Christliche Bildungsverband COC wird ab dem nächsten Schuljahr Lehrer, die im Klassenzimmer oder in der Schule Schwierigkeiten haben, beraten und begleiten. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sie die Ausbildung vorzeitig abbrechen oder schlecht abschneiden.

Heute wenden sich Lehrer nur an den COC, wenn sie z.B. bei der Bewertung ein unbefriedigendes Ergebnis erzielen.  Der Verband will präventiver arbeiten und vermeiden, dass es soweit kommt, sagt Koen Van Kerkhoven, der Generalsekretär des COC.

„Die Begleitung ist für junge Lehrer gedacht, für Anfänger, die zum ersten Mal im Klassenzimmer stehen. Wir wollen ihnen Tipps geben und sie ermutigen, weiterzumachen, aber wir beschränken uns nicht nur auf die jungen Lehrer. Auch am Ende ihrer Karriere wollen wir ihnen Tipps geben, damit auch sie sich in ihrem  Arbeitsumfeld wohlfühlen können.“

Der Leiter des katholischen Dachverbandes für Bildung, Lieven Boeve, begrüßt die Initiative ebenfalls. „Jedes bisschen hilft, die Lehrer in der Ausbildung zu halten“, sagte er in der VRT.

Und auch die führende Frau im Bereich des Bildungswesens der Gemeinschaft, Raymonda Verdyck, stimmt dem Plan der Christlichen Bildungsgewerkschaft COC zu. Auf diese Weise sollen Bildungsabbrüche vermieden werden, betonte sie.