In Brüssel soll Wildparken von E-Scootern schon bald ein Ende haben

In Brüssel werden Maßnahmen gegen das Wildparken von geliehenen E-Scootern ergriffen. Das schreibt die Zeitung De Morgen und ist der VRT bestätigt worden. Schon bald werden verbotene Zonen angedeutet, in denen die Scooter nicht zurückgelassen werden dürfen. Sollte dagegen verstoßen werden,  können die Vermieter der Scooter mit einer Geldstrafe belegt werden.

Das E-Scooter-Sharing ist im Trend, auch in Brüssel. Doch allzu häufig werden die Roller einfach mitten auf dem Gehweg zurückgelassen. Dort versperren sie Fußgängern und anderen Straßennutzern den Weg.

Brüssel will nun gegen das Wildparken der Scooter vorgehen. Die Brüsseler Gemeinden haben eine Liste von Orten erstellt, an denen die Roller nicht mehr zurückgelassen werden dürfen. Auf der Grundlage dieser Listen wird es verbotene Zonen geben, das heißt Zonen, in denen Roller nicht geparkt werden dürfen. "Wir sprechen jetzt über diese Listen mit den Gemeinden. Doch zum Beispiel die Unesco-Zone, d.h. die Zone um den Marktplatz, die Fußgängerzone Rue Neuve und der Josaphat-Park sind Zonen, in denen wir bereits wissen, dass es dort ein Parkverbot geben wird.“

Werden die Roller dennoch in einer solch verbotenen Zone zurückgelassen, können die Vermieter der Scooter mit einer Geldstrafe belegt werden. "Wir arbeiten an einem Scooter-Parkverbots-Schild. Es ist schwierig, den Benutzer zu bestrafen. Wir können das mit den Vermietern machen, die dann entscheiden müssen, ob sie den Strafbescheid an den Kunden weiterschicken oder nicht", betont Inge Paemen vom Brüsseler Verkehrsamt. Die ersten Zonen sollen bis zum Sommer eingerichtet sein.

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