Die belgische Bahn schränkt an fast 50 Bahnhöfen die Öffnungszeiten am Schalter ein

Die belgische Bahngesellschaft NMBS/SNCB wird ab dem 5. August die Öffnungszeiten in fast 50 Bahnhöfen anpassen, bzw. einschränken. Dabei macht die Bahn auch nicht vor Bahnhöfen in großen Städten Halt. Grund für diese Maßnahme ist die Tatsache, dass stets mehr Fahrgäste ihre Fahrkarten am Automaten kaufen oder online buchen, so ein Bahnsprecher. 

In einigen der Bahnhöfe werden die Öffnungszeiten lediglich geringfügig angepasst, wie z.B. in den Stationen größerer Städte in Belgien, doch andernorts sind die Auswirkungen schon größer. Dort schließen die Schalter schon am Nachmittag oder Fahrgäste werden an Wochenenden überhaupt nicht mehr bedient.

Bahnsprecher Bart Crols verweist dabei auf das veränderte Verhalten der Verbraucher: „Die NMBS reagiert damit auf das sich entwickelnde Verhalten der Reisenden, die immer häufiger die digitalen Verkaufs- und Kommunikationsmöglichkeiten nutzen. Im vergangenen Jahr war der digitale Verkauf inklusive Automaten gut für etwa zwei Drittel des gesamten Absatzes.“

In Flandern betrifft diese Anpassung die Bahnhöfe Herentals, Lier, Mechelen, Diest, Tienen, Aarschot, Torhout, Ieper, Lichtervelde, Tielt, De Panne, Poperinge, Oostende, Blankenberge, Deinze, Wetteren, Puurs, Geraardsbergen, Gent-Sint-Pieters (Fotos), Dendermonde, Sint-Truiden und Genk.

In der Wallonie sind dies die Stationen Bertrix, Marbehan, Virton, Binche, Luttre, Marchienne-au-Pont, Waterloo, Gouvy, Spa, Jurbise, Leuze, Libramont, Mariembourg, Saint-Ghislain, Ciney, Dinant, Marloie, La Louvière-Centre, Tamines, Waremme, Welkenraedt, Tubize und Andenne.

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