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Die flämische Stadt Tienen bietet ihren Mitbürgern ein Mitspracherecht

In Tienen in Flämisch-Brabant wird allen Bürgern Anfang Juli ein Fragenkatalog per Post zugestellt, weil die Stadtverwaltung und der Stadtrat wissen wollen, welche Themen den Menschen in ihrer Stadt am Herzen liegen. Dabei geht es um 10 konkrete Themen, die sich aus einem Partizipationsprojekt, das vor drei Jahren gestartet wurde, herauskristallisierten.

Laut Tienens Bürgermeisterin Katrien Partyka (CD&V) können die Bürger der Stadt aus dieser Liste mit 10 Themen das heraussuchen, was ihnen am wichtigsten erscheint: „Dabei handelt es sich unter anderem um eine Verschönerung des Stadtbildes, den Kampf gegen Belästigung, mehr Grün in der Stadt, mehr Verkehrssicherheit. Konkret könnte eine Frage lauten, ob man mehr Überwachungskameras in der Stadt haben will. Dann kann man als Bürger von Tienen sagen, was man davon hält oder auch was man davon nicht hält.“

Die Resultate dieser Bürgerbefragung werden Ende August im Stadtrat von Tienen mit allen Ratsmitgliedern - Mehrheit und Opposition - besprochen. Anfang September soll dann eine Bürgervertretung eingesetzt werden, der auch Experten angehören werden.

Dieses Gremium wird sich dann mit den ausgewählten Punkten beschäftigen, so die Bürgermeisterin gegenüber dem VRT-Regionalsender Radio 2 Flämisch-Brabant: „Ziel ist, bis Mitte September einen Abschlussbericht vorliegen zu haben, mit dem die Stadtverwaltung seinen Mehrjahresplan für den Zeitraum 2020-2025 aufstellen kann. Laut Bürgermeisterin Partyka hält es der neue Stadtrat von Tienen für besonders wichtig, ihrer Politik in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit den Einwohnern Form zu geben.