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Mann festgenommen, der vermutlich Anschlag auf US-Botschaft in Brüssel plante

Die Festnahme erfolgte am Samstagnachmittag. Der Mann wurde bereits seit geraumer Zeit von den Sicherheitsbehörden beschattet. Der Belgier mit jihadistischen Sympathien soll einen Anschlag mit seinem Wagen auf die US-Botschaft in Brüssel geplant haben.

Der Verdächtige wurde am Samstagnachmittag von der Antiterror-Einheit und der Bundesgerichtspolizei im Brüsseler Bezirk Vorst festgenommen. Der 22-Jährige, der Sympathien für den islamistisch inspirierten Terror bekundete und seit 2016 auf der OCAM-Liste der Gefährder stand, wurde aufgrund seines Verhaltens, u. a. seiner Aktivitäten in den sozialen Medien, beschattet. Die Ermittler gingen davon aus, dass er Montag oder Dienstag einen Anschlag mit seinem Wagen auf die US-Botschaft in Brüssel  verüben wollte.

Der Mann wurde vom Untersuchungsrichter wegen konkreter Anhaltspunkte für einen Anschlag in einem terroristischen Kontext und wegen der Vorbereitung eines terroristischen Verbrechens verhaftet.

Der Betroffene weist alle Anschuldigungen zurück.

Den Ermittlern zufolge wollte Matthew G. einen Anschlag ohne Sprengstoff ausführen. Die US-Botschaft in Brüssel ist eines der best bewachten Gebäude des Landes. Vermutlich wollte der Verdächtige mit seinem Anschlag auch Selbstmord begehen.