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Tourstart in Brüssel: Philippe Gilbert nimmt nicht an der Tour de France teil

Wenn die Frankreichrundfahrt am 6. Juli in der belgischen Hauptstadt Brüssel startet, wird ein bekannter Name im Aufgebot fehlen und zwar der von Philippe Gilbert. Er wurde von seiner Mannschaft Deceuninck-Quick Step nicht ins achtköpfige Aufgebot für die Tour de France berufen. Quick Step hat derzeit die Qual der Wahl, denn das sogreichste Radsportteam der letzten Monate hat eine ganze Reihe von Spitzenfahrern im Stall.

Philippe Gilbert aus Remouchamps in der Provinz Lüttich ist ein sehr erfahrener Fahrer (Ex-Welt- und belgischer Landesmeister, Sieger bei der Flandernrundfahrt, beim Amstel Gold und bei Paris-Roubaix sowie bei Lüttich-Bastogne-Lüttich) und gerade bei einem Tourstart im eigenen Land gingen viele davon aus, dass er zu den Auserwählten seiner Mannschaft Deceuninck-Quick Step gehört. Doch jetzt wurde bekannt, dass er nicht dabei ist. Davon war er selbst wohl auch ziemlich überrascht.

Gilbert ist eigentlich das Opfer des massiven Erfolgs von Quick Step, denn die belgische Mannschaft zählt viele gute Fahrer in ihren Reihen. Der Spanier Enric Mas soll sich im Gesamtklassement der Tour auf einen Platz in den vorderen Rängen bemühen und mit dem Sprinter Elia Viviani aus Italien steht ein starker Mann zur Verfügung. Und der Franzose Julian Philippe ist ein ausgezeichneter Bergfahrer. Diese beiden sollen für Deceuninck-Quick Step Etappensiege herausfahren.

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VKA

Mit Yves Lampaert und Dries Devenyns stehen nur zwei Belgier im Quick Step-Aufgebot, zu dem auch die beiden Dänen Kasper Asgreen und Michael Morkov sowie der Argentinier Maximiliano Richeze gehören. „Es ist für uns sehr schwierig, nur acht Fahrer auswählen zu dürfen. Es ist schade, dass Philippe Gilbert nicht dabei ist, aber ich glaube, dass wir damit eine ausgeglichene Mannschaft haben.“, sagte Quick Step-Sportdirektor Tom Steels dazu.

Teamchef Patrick Lefevere hat nicht zuletzt auch das Mannschafts-Zeitfahren bei der Tour im Blick, dass er gerne gewinnen möchte. Und unser Sporza-Radsportfachmann José De Cauwer glaubt, dass sich die Mannschaft auch bei der Tour-Auswahl bereits auf die kommende Saison einstellt.