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Belgien zahlt schon 263 Mio. € für den Bau der F-35-Kampfbomber

Bis zum Ende des Jahres wird das belgische Verteidigungsministerium bereits 263 Mio. € in den Bau und die Lieferung von neuen F-35-Kampfbombern investiert haben, obschon diese Flugzeuge erst ab 2025 ausgeliefert werden sollen. Bei den Zahlungen handelt es sich zum Teil um Vorschüsse und zum Teil um Mittel, die der Hersteller braucht, um die Maschinen zu produzieren, teilte das Bundesverteidigungsministerium in Brüssel dazu mit.

Im Oktober 2018 hatte sich die belgische Bundesregierung für den Ankauf von 34 F-35-Kampfbombern vom Typ Lightning II A des US-Rüstungsherstellers Lockheed Martin entschieden. Mit diesem Maschinen sollen die mittlerweile als veraltet geltenden F-16-Kampfjets ersetzt werden. Rund 3,4 bis 4 Mia. € lässt sich Belgien diese Flugzeuge kosten, von denen die ersten Maschinen ab 2025 ausgeliefert werden sollen.

Bis 2024, so errechnete das belgische Verteidigungsministerium, werde man insgesamt 1 Mia. € an Vorabkosten für die Erneuerung der militärischen Ausrüstung der Armee investiert haben. Dabei handelt es sich nur teilweise um Vorschüsse und Mittel für Kampfflugzeuge. Auch in neue Panzerwagen und in neue Fregatten für die Marine wird in den kommenden Jahren investiert.

Nach Angaben von Belgiens Stabschef, Viersterne-General Marc Compernol, wird 1 Mia. € zusätzliche Investitionsgelder nicht ausreichen. Neben dem Ankauf von neuem Material müssen auch die entsprechenden Kasernen und Standorte neuen Fahr- oder Flugzeugen angepasst werden und nicht zuletzt muss auch das Personal für Bedienung und Unterhalt ausgebildet werden. 

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