Die Provinz Antwerpen verbietet an neun Wasserläufen die Entnahme von Trinkwasser

In neun sogenannten „Stromgebieten“ in der Provinz Antwerpen darf bis mindestens am 29. Juli kein Wasser mehr abgepumpt oder entnommen werden. Provinzgouverneurin Cathy Berx erließ dazu einen entsprechenden Polizeibeschluss. Damit ist es bis auf weiteres dort verboten, Wasser zum Sprengen von Feldern oder Gärten zu entnehmen. Durch die anhaltende Trockenheit sind die Grundwasserspiegel in den betroffenen Regionen zu niedrig und müssen sich dringend erholen.

In einigen Regionen in der Provinz Antwerpen droht durch die anhaltende Trockenheit Wassermangel. Das ist in erster Linie entlang einiger Wasserläufe der Fall, bzw. in den Tälern von Flüssen und Bächen. In diesen sogenannten „Stromgebieten“, muss das fließende Wasser auch das Grundwassersystem speisen, in dem in diesen Tagen empfindlich niedrige Wasserpegel zu erkennen sind.

Aus diesem Grunde erließ Antwerpens Provinzgouverneurin Cathy Berx jetzt einen bis Ende des Monats geltenden Polizeibeschluss, nach dem es verboten ist, aus einer ganzen Reihe von Wasserläufen Wasser abzupumpen oder zu entnehmen, um damit Gärten oder landwirtschaftliche Felder zu besprengen. Konkret handelt es sich dabei um die auf der Karte unten in rot aufgeführten neun „Stromgebiete“ Laarse Beek, Zwanebeek, Kleine Beek, Molenbeek, Tappelbeek, Delfte Beek, Bosbeek, Rode Loop und Het Merkske.

Der Polizeibeschluss der Gouverneurin lautet folgendermaßen: „In diesen Gebieten darf kein Wasser aus den nicht schiffbaren Wasserläufen abgepumpt werden, um z.B. Felder und Gärten zu beregnen. Fischteiche müssen von den Wasserläufen vollständig abgekoppelt werden. Nur sehr außergewöhnliches Entnehmen von Trinkwasser für eigenes Vieh, das draußen steht, sowie eingeschränktes Entnehmen von Wasser für das Zubereiten von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln wird nicht verboten und bleibt zugelassen.“ 

Foto Integraal Waterbeleid