Zweite Etappe der Tour de France in Brüssel: Das Mannschaftszeitfahren

Um 14:30 Uhr ist der Start am Königspalast und von dort geht es über 27,6 Kilometer sehr schnell Richtung Atomium: Das müssen die Tour-Teams am zweiten Tag der Tour de France in Belgien meistern. Gestern haben sich schätzungsweise eine halbe Million Menschen den Tour-Zirkus in der belgischen Hauptstadt und am Streckenverlauf angeschaut. Gewonnen hat die erste Etappe der Niederländer Mike Theunissen.

Momentan bevölkern schon 200.000 Zuschauer die Strecke, teilte die Polizei mit. Greenpeace entfaltete im Regierungsviertel ein Transparent mit dem Spruch: „Real heroes ride bikes“. Radfahren müsse in Brüssel jeden Tag problemlos möglich sein und nicht nur, wenn die Tour de France in der Stadt sei, hieß es in einer Mitteilung auf Twitter. Das Rad sei die Waffe Nummer Eins um den Klima- und Gesundheitsimpakt unserer Mobilität zu begrenzen.

Autofahrer sollten die Brüsseler Innenstadt heute auf jeden Fall meiden und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Busse, Straßenbahnen und Metro können kostenlos genutzt werden. Eine gute Alternative ist das Rad.

Wer trotzdem mit seinem Auto nach Brüssel kommt, sollte sicher sein, dass er es auf einem offiziellen Parkplatz abgestellt hat. Am Samstag hat die Polizei knapp 140 Autos abschleppen lassen, die am Parcours der Tour geparkt standen.