Wurde pensionierter Flame in einem spanischen Dorf ermordet?

Daniel Pax (77), ein Rentner aus der flämischen Stadt Mechelen, wurde am vergangenen Donnerstag tot in seiner spanischen Garage gefunden. Der Mann war nach der Pensionierung nach Torremendo in Spanien, einem Weiler eine Stunde von Alicante entfernt, umgezogen. Offenbar starb er eines gewaltsamen Todes. Die spanischen Behörden ordneten eine Autopsie an, wie verschiedene belgische Medien am Montag berichten.

Er führte dort ein ruhiges Leben und musizierte in lokalen Restaurants und Bars. "Er war gesellig und sprach mit allen", sagt ein Stammgast in einem Café, in dem Daniel regelmäßig auftrat. "Er war bekannt dafür, in Bars zu spielen, in denen viele Touristen tanzen gingen.“

Die spanische Polizei Guardia Civil geht von Mord aus, weil an der Leiche Spuren von Gewalt entdeckt  wurden. Außerdem ist sein PKW, ein Mercedes, verschwunden. Aber Paxs Cousine Lilly ist überzeugt, dass Daniel wegen seiner sexuellen Orientierung ermordet wurde. "Ich engagiere mich besonders für den Kampf gegen Homophobie. Das schulde ich ihm."

Das Außenministerium bestätigt den Tod, kann aber im Interesse der Ermittlungen keine weiteren Angaben machen.