Der süße Welpe Stitch wird zum Polizeihund ausgebildet: "Jeder liebt unseren neuen Rekruten"

Die Polizeizone Kampenhout-Steenokkerzeel-Zemst in der Provinz Flämisch-Brabant  hat einen neuen Rekruten mit extrem hohem Kuschelfaktor. Stitch (Foto) ist der Name des Welpen von etwa zehn Wochen. "Jeder liebt unseren neuen Polizeihund", lacht Polizeichef Filip Van Steenbergen.

In den Ruhestand

Die Polizeizone hat derzeit zwei Polizeihunde. Einer der Hunde, Kaylee, wird im nächsten Jahr acht und darf in Rente. Deshalb muss zeitig für einen Nachfolger gesorgt werden, der ja noch ausgebildet werden muss. "Diesmal haben wir selbst einen Hund gekauft. Stitch geht mit dem Hundeführer nach Hause, aber alle Kosten für Tierarzt und Schulung gehen zu unseren Lasten. Wenn Sie ihn als Welpen kaufen, haben Sie auch den Vorteil, dass die Bindung zwischen Hundeführer und Hund größer ist. Es ist eine schöne Herausforderung. Aber wir sind optimistisch", sagt Polizeichef Van Steenbergen. 

Drogenhund

Der junge Hund wird in den kommenden Monaten gründlich auf seine Aufgabe vorbereitet. "Erst wenn er ein Jahr alt ist, kann er seine Prüfung machen. Wir sind aber jetzt schon überzeugt, dass das gut gehen wird. Natürlich ist das immer mit einem Risiko verbunden. Wenn sich herausstellt, dass er eine Verhaltensstörung hat, kann er abgelehnt werden, aber diese Chance ist gering. Er kommt auch aus einem sehr hochwertigen Wurf. Es ist sogar die Absicht, ihn, wenn er sich als ausreichend talentiert erweist, eine zusätzliche Ausbildung zum Drogenhund absolvieren zu lassen. Die Voraussetzungen sind auf jeden Fall positiv: Aus der gleichen Hundefamilie kommen mehrere Hunde, die von der Brüsseler Polizei zu Drogenhunden ausgebildet wurden", ergänzt Van Steenbergen.