Grundschullehrer in Leuven von Anschuldigungen wegen sexueller Übergriffe freigesprochen

Ein Lehrer in Heverlee bei Leuven war wegen sexueller Übergriffe auf sieben Mädchen der Grundschule angeklagt worden. Das Gericht hat den Lehrer wegen eines Mangels an Beweisen für seine sexuellen Absichten freigesprochen.

Dem Mann drohte eine Haftstrafe von 40 Monaten wegen sexueller Übergriffe auf sieben Mädchen zwischen acht und neun Jahren. Nach Klagen von Eltern über unsittliche Berührungen und Spiele hatte die Schulleitung den Mann vor zwei Jahren entlassen.

Daraufhin fand der Lehrer eine neue Anstellung in zwei Grundschulen. Als die Schulleitungen von den Ermittlungen gegen ihn erfuhren, wurde er wegen dringenden Verdachts vor die Tür gesetzt.

Das Gericht von Leuven urteilte, dass die sexuellen Absichten des Mannes nicht bewiesen seien. Der Mann hatte Kinder über und unter der Kleidung angefasst und massiert.

Der Richter berief sich auf einen Bericht des Vertrauensarztzentrums, welches das Verhalten als pädagogisch unangemessen und nicht als sexuell beschrieben hatte. Der Angeklagte habe seinen Schülern zu nahe gestanden und sich nicht angemessen verhalten.

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