Vincent Kompanys Anderlecht verpatzt den Saisonstart

Am Wochenende war Anstoß für die neue Fußballsaison in der ersten belgischen Fußball-Liga. Mit besonderer Spannung wurde der erste Auftritt von National- und ex-Manchester City-Spieler Vincent Kompany als Spieler-Trainer beim belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht. Doch der Kompany-Effekt blieb aus, denn Anderlecht unterlag vor eigenem Publikum KV Ostende. Fast alle Spiele endeten übrigens mit einem Auswärtssieg.

Die Ausnahme machte Titelverteidiger Racing Genk, der schon am Freitag mit 2:1 gegen KV Kortrijk gewann und dabei eine sichere Hand zeigte. Am Samstag dann besiegte Standard Lüttich auswärts Cercle Brügge und mit dem gleichen Ergebnis gewann KV Mechelen auf dem Feld von Zulte Waregem.

Viele Zuschauer erschienen zu dieser Partie übrigens mit Handschuhen und skandierten „Saubere Hände“. Damit spielten die Fans auf die Tatsache an, dass KV Mechelen wegen Matchfixing verurteilt wurde. Trotzdem darf „Malinwa“ in der ersten Liga antreten. Trotz Landespokal darf der KV aber nicht in der Europa League antreten.

Excelsior Mouscron hatte recht leichtes Spiel mit STVV Sint-Truiden und gewann dort mit 0:1. Club Brügge unterstrich seine Titelambitionen mit einem sicheren 1-3-Sieg bei Waasland-Beveren.

Der RSC Anderlecht, der Spieler-Trainer Vincent Kompany mit eindrucksvollen Spanntüchern und einer tollen Choreographie begrüßte, musste schon nach 13 Minuten einen Ball aus dem Netz holen, als Vlap für KV Ostende eröffnete. Zwar konnte Vargas schon nach wenigen Minuten ausgleichen, doch eine Viertelstunde vor Spielende sorgte Sakala für den 1:2-Endstand für Ostende.

Der SC Charleroi trennte sich mit einem 1:1-Unentschieden von AA Gent und die AS Eupen musste zuhause die größte Klatsche am Auftaktwochenende hinnehmen. Die Pandas gingen mit 1:4 gegen Antwerp unter und müssen sich im ersten Jahr ohne Claude Makelele wohl noch neu erfinden. 

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