Frau sitzt sechs Tage in ihrem Auto fest und überlebt trotz großer Hitze

In der Provinz Lüttich wurde am gestrigen Montagabend nach 6 Tagen eine vermisste Frau gefunden. Anscheinend war sie mit ihrem Auto in einem Graben gelandet und saß die ganze Zeit fest. Die Frau wurde mit schweren Dehydrierungssymptomen ins Krankenhaus gebracht, ist aber nicht in Lebensgefahr.

Von der 45-jährigen Marie Bastide hatte man seit der Nacht vom vergangenen Dienstag auf Mittwoch nichts mehr gehört. Sie wurde zuletzt an einer Tankstelle in Awans gesehen. Die Polizei gab daraufhin eine Suchmeldung heraus.

Schließlich wurde die Frau am gestrigen Montagabend in Saint-Georges-sur-Meuse gefunden. Sie war mit ihrem Auto in einen Graben gefahren und saß dort fest. Die Staatsanwaltschaft geht zur Zeit davon aus, dass die Frau tatsächlich 6 Tage lang in ihrem Auto festsaß, also auch an den heißen Tagen der letzten Woche. Ihr letztes Mobilfunksignal wurde in der Nähe des Ortes, an dem die Frau gefunden wurde, empfangen.

Die Frau war noch bei Bewusstsein, aber stark dehydriert. Der Rettungsdienst brachte sie in das Krankenhaus, wo sie operiert wurde. Marie Bastide ist nicht in Lebensgefahr, sondern muss zur weiteren Versorgung eine Weile im Krankenhaus bleiben. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch nicht geklärt.