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Wiederinbetriebnahme der belgischen Kernkraftwerke steigern Zahlen bei Engie

Das erneute Hochfahren mehrerer Reaktoren in den Kernkraftwerken Doel und Tihange hat die Halbjahreszahlen des französischen Energieriesen Engie verbessert. Die Muttergesellschaft von Engie Electrabel entwickelte sich besser als erwartet.

Der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres ist um 9,3 Prozent auf 33 Milliarden Euro gestiegen. Der Nettogewinn stieg von 0,9 Milliarden Euro auf 2,1 Milliarden Euro und der rekurrente Nettogewinn blieb mit 1,5 Milliarden Euro stabil. Der EBITDA-Gewinn (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg um 2,2 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Die Bloomberg-Analysten hatten hier nur 5,2 Milliarden Euro erwartet.

"Die Ergebnisse haben sich dank eines starken zweiten Quartals verbessert", so CEO Isabelle Kocher in der Pressemitteilung. In diesem zweiten Quartal spielten mehrere Faktoren eine Rolle. So machten beispielsweise niedrigere Temperaturen als die Durchschnittstemperaturen einen Unterschied. Und Engie profitierte bei der Kernenergie von besseren Preisen und der höheren Verfügbarkeit der belgischen Kraftwerke, nachdem sie alle neu gestartet wurden.

Im vergangenen Winter war aufgrund verschiedener Reparaturen nur einer der sieben belgischen Kernreaktoren zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar.