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3. Spieltag: Langsam kommt die Sache für einige Mannschaften in Fahrt

Die Überraschung des Spieltages ist bisher die Tatsache, dass der RSC Anderlecht schon wieder nicht gewinnen konnte. Am Freitagabend trennten sich die Brüsseler vor eigenem Publikum torlos von KV Mechelen. Titelverteidiger Racing Genk unterlag am Samstag Zulte Wagegem mit 0:2. Von den Favoriten zeigte nur Club Brügge (Foto) Leistung, denn es gab einen 0:2-Auswärtssieg gegen KV Ostende.

Anderlecht war am Freitag gegen Mechelen klar die bessere Mannschaft, doch die Truppe unter Spieler-Trainer Vincent Kompany hatte offenbar vergessen, die Tore zu schießen. Der RSC hat sich übrigens mit einem weiteren belgischen Nationalspieler verstärkt. Vorläufig auf Leihbasis kommt Nacer Chadli von AS Monaco nach Brüssel. Chadli war dort fast nur noch auf der Bank zu sehen.

Das Tore schießen hatte auch Titelverteidiger vergessen oder gar verlernt. Racing Genk verlor am Samstagabend im eigenen Stadion gegen Zulte Waregem. Die Limburger schienen nicht auf dem Platz gewesen zu sein und wirkten wie verloren. Den beiden Treffern hatte Genk nichts entgegen zu setzen.

Club Brügge hingegen zeigte im zweiten Spiel mit Keeper Simon Mignolet, der aus Liverpool geholt wurde, seine Ambitionen und gewann beim KV Ostende mit 0:2. KV Kortrijk hatte unterdessen mit Cercle Brügge keine Probleme und konnte nach dem 1:3 mit drei Punkten nach Hause fahren.

Die AS Eupen konnte im Heimspiel gegen Waasland-Beveren den ersten Punkt der Liga einfahren, denn das 1:1 brachte beiden Mannschaften endlich Zählbares. Auch Waasland hatte bisher noch keinen Punkt holen können.  

Sint-Truiden schlägt Lüttich

Am Sonntagnachmittag traf STVV Sint-Truiden vor eigenem Publikum auf Standard Lüttich. STVV hatte etwas gut zu machen, denn letzte Woche gab es ein 6:0 von Club Brügge auf die Mütze. Die Partie war zeitweise hitzig: Es gab Gelbe Karten und einen Strafstoß. Zunächst konnten die Gastgeber mit einer 2:0-Führung in die Pause gehen.

Doch in der zweiten Halbzeit wollte Lüttich zurückkommen. Häufige Auswechselungen und Fouls sorgten in Halbzeit 2 für eine zerfahrene Partie und nach knapp einer gespielten Stunde sorgte Mpoku für den Lütticher Anschlusstreffer. Doch auch 9 Minuten Nachspielzeit halfen Standard nicht, zumindest auszugleichen. 

Turbulente Partie