Genter Hotelsektor von Gent will Limitierung der Airbnb-Vermietungen erreichen

Der Hotelsektor in Gent fordert eine Limitierung der Vermietungen über die App Airbnb. Der Hotelverband will erreichen, dass ein Zimmer in der Stadt nicht mehr als 30 Tage pro Jahr privat über Airbnb vermietet werden darf. Der Verband will seine Forderung beim Stadtrat offiziell einreichen.

Die Hotelbetreiber von der ostflämischen Provinzhauptstadt Gent halten die Konkurrenz von Airbnb inzwischen für unlauter und unehrlich. Die Tatsache, dass so ziemlich jeder, der will, ein Zimmer vermieten kann, sei wettbewerbsverzerrend. Die privaten Vermieter würden weder die Kommunalsteuer entrichten, noch die Citytax entrichten, so der Vorwurf.

In einer entsprechenden Pressemitteilung der Genter Hoteliers ist zu lesen, dass man erreichen möchte, dass private Anbieter Zimmer nur höchstes an 30 Tagen im Jahr vermitteln dürfen. Mit dieser Forderung nimmt sich der Hotelsektor Amsterdam als Vorbild, denn dort gilt gegenüber Airbnb eine solche Regelung.

Noch, so der Verband, habe man mit dem Airbnb-System in Gent kein wirkliches Problem, doch die Nachfrage für solche Vermietungen würde deutlich zunehmen und inzwischen würden auch die Mieten dafür steigen: „Wir müssen auch in die Zukunft schauen und dann wäre es besser, wenn für diese Art der Vermietungen ein Limit bestehen würde.“