Belgische Fischer nehmen an der Aktion „Fishing for litter " teil

Das internationale Projekt "Fishing for litter" (dt.: Müll-Fischen) ermutigt die belgischen Fischer auch in diesem Jahr wieder, den in ihren Netzen enthaltenen Müll an Land zu bringen und nicht ins Meer zurück zu werfen. Die Flämische Fischereigenossenschaft (VVC) möchte die belgischen Fischer  motivieren, diese Aktion zu unterstützen. Sie wurde am Mittwochabend während einer Veranstaltung in Zeebrugge (Westflandern) vorgestellt wurde. Belgische Berufsfischer bringen durchschnittlich 15 Tonnen Fisch und 300 kg Abfall pro Seereise heim.

Eine Präsentation des Projekts wurde am Mittwochabend im Hafen von Zeebrugge gegeben. Dort wurden die Fischer ermutigt, ihre Bemühungen zur Mülltrennung und Rückführung der Abfälle, die sie in ihren Netzen finden, fortzusetzen.

Fischer konnten sich auch als Botschafter der Kampagne  registrieren lassen. "Wir wollen, dass 100% der Fischer innerhalb von drei Jahren an dem Projekt teilnehmen", sagte Sander Meyns, Projektkoordinator.

Zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung auf See beteiligen sich bereits viele belgische Fischer an der internationalen Initiative zum Abfallrecycling. Sie bringen den Müll, der sich in ihren Netzen sammelt, wenn sie fischen, in den Hafen zurück, anstatt ihn auf hoher  See zu entsorgen.

Um diesen Müll an Bord zu lagern, werden große Müllbehälter – so genannte Big Bags - bereitgestellt. Zurück im Hafen entladen die Fischer diese "Big Bags". Der Müll wird dann sortiert und recycelt. So liefern die belgischen Fischer ihren Beitrag zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung auf See.