Dreizehn Besucher der LAGO-Freizeitbäder auf schwarzer Liste

Die vier LAGO-Freibäder in Flandern haben dreizehn Personen ein dreimonatiges Hausverbot nach einer Reihe von Vorfällen erteilt. Vor einem Monaty hatten die Betreiber Ausweiskontrollen eingeführt.

Die Ausweise werden seit Ende Juli kontrolliert, nachdem es u. a. zu einem sexuellen Übergriff im Freibad Rozebroeken in Gent gekommen war.

In der Aquapark-Anlage von Kortrijk haben acht Personen Hausverbot erhalten. In Gent und Beveren jeweils zwei Personen. Auch in Lier steht ein Besucher inzwischen auf der schwarzen Liste.

"Jeder Vorfall ist einer zu viel."

„Es handelt sich nicht um wirklich schwere Delikte“, räumt der Direktor von LAGO, Dieter Thielemans, ein: Jemand wurde z. B. mit Marihuana erwischt. Wir haben auch ein Fall von Voyeurismus festgestellt. Aber jeder Tatbestand ist einer zu viel.“

Wer auf die schwarze Liste der LAGO-Freibäder gerät, darf die Anlage drei Monate lang nicht betreten. „Wir hoffen, dass die Maßnahme abschreckend wirkt“, so Thielemans.

Die Ausweiskontrollen sollen in den LAGO-Freibädern beibehalten werden: „Die Besucher fühlen sich sicherer und finden auch nichts dabei, wenn sie ihren Ausweis vorlegen müssen.“