Klimaaktivistin Anuna De Wever reicht Klage nach Übergriffen auf Pukkelpop-Festival ein

Die Staatsanwaltschaft in Limburg leitet eine Untersuchung nach den Drohungen ein, denen Klimaaktivistin Anuna De Wever und ihre Freundinnen auf dem Campingplatz des Popfestivals am vergangenen Wochenende ausgesetzt waren. Neben Beschimpfungen und Todesdrohungen wurden ihnen auch Flaschen mit Urin an den Kopf geworfen. 

Die Vorfälle waren auf Twitter und Facebook diskutiert und geteilt worden.

„Weil die Tatbestände ernst genug scheinen um als Straftat gelten zu können, leiten wir Untersuchungen ein, sagt Staatsanwältin Anja De Schutter. Die Ermittlungsbehörden wollen zunächst herausfinden, was genau auf dem Campingplatz passiert ist.

Nach einem Überraschungsauftritt am Donnerstag, auf dem De Wever das Festivalpublikum für „Clap for Climate“ motivieren wollte, wurde die 17-Jährige ausgebuht. Anschließend wurden die Aktivistin und ihre Begleiter von Kritikern belästigt und anscheinend sogar mit dem Tode bedroht.

Der Krawall soll von flämischen Rechtsextremen verursacht worden sein.