Flandern leitet Ozon- und Hitzeplan ein

In Flandern ist angesichts der nächsten heißen Periode die Warnphase des Ozon- und Hitzeplans und des Wärme-Aktionsplans in Kraft getreten. Dies meldet die Umweltzelle der Regionen (IRCEL). Das Königliche Wetteramt KMI in Ukkel bei Brüssel geht in den kommenden Tagen von warmem bis sehr warmen Wetter aus und sagt Temperaturen von 28 bis 30 Grad voraus.

IRCEL geht davon aus, dass die Temperaturen und die Trockenheit Werte erreichen, die eine Überschreitung der Ozon-Warnwerte nach sich ziehen werden. Dazu tragen auch die Qualität der Umluft und die Windgegebenheiten bei.

Diese Warnphase sorgt dafür, dass die Einrichtungen und Organisationen, die sich um die Schwächeren - Kinder, ältere Menschen, Kranke - kümmern, entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die klassischen Aufrufe bleiben die gleichen: viel trinken und sich selbst und seine Wohnung ausreichend kühl halten...

Dieser Wärmeperiode wird wohl nicht die heißen Temperaturen erreichen, wie sie auch Belgien im Juli erlebt hat, doch gesundheitliche Risiken blieben bestehen. Die flämische Landeagentur für Pflege und Gesundheit ruft denn auch dazu auf, auf sich selbst und auf andere zu achten.

VRT-Wettermann Frank Deboosere sprach von einer neuen, dritten Hitzewelle, die bis Mittwoch anhalten könnte. Das KMI meldet bis dahin Temperaturen, die zwischen 28°C in den Ardennen und 32°C im Landesinnern erreichen können.

Der Mittwoch soll mit möglicherweise lokal 33°C der wärmste Tag dabei werden. Ab dann gehen die Werte wieder nach unten und es kann zu Regen und lokal zu Gewitterschauern kommen.