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Die belgische Zollfahndung arbeitete zum ersten Mal mit einer Drohne

Die belgische Zollfahndung hat unlängst am Autobahnkreuz von Cheratte bei Lüttich bei einer Kontrollaktion zum ersten Mal eine Drohne eingesetzt. Bei dem Einsatz hatten es die Zollbeamten unter anderem auf Drogen- und Alkoholschmuggel abgesehen und auf gefälschte Frachtpapiere in Sachen LKW-Ladungen. In Zukunft will der Zoll vermehrt auf Drohnen setzen.

Drohnen, wie die, die jetzt bei Lüttich ihren ersten Einsatz hatte, sollen nach Angaben der belgischen Zollfahndung dabei helfen, verdächtige Fahrzeuge zu erfassen und die Lokalitäten aus der Luft abzusichern, an denen verdächtige Fahrzeuge zur Kontrolle gestoppt werden. Die Drohne der Zollbehörden ist mit einer Hochleistungskamera ausgerüstet, die zum Beispiel über ein Erkennungssystem für Fahrzeugkennzeichen verfügt.

Diese erste Drohne des Zolls hat einen Anschaffungswert von etwa 92.000 €, doch in der nächsten Zeit soll die Zollfahndung weitere Drohnen bekommen. Dazu zählen auch kleinere Drohnen, die bei Einsätzen und Razzien der Zollfahnder innerhalb von Gebäuden eingesetzt werden können.

Andere Spezialdrohnen sollen dazu ausgerüstet werden, längere und weitere Flüge durchzuführen, um zum Beispiel vor der Nordseeküste auf hoher See Schiffe zu überprüfen. Erste Tests haben Erfolge ergeben, so dass diese Art der Vorgehensweise der Zollfahndung bald eher die Regel als die Ausnahme sein wird. Betrügern, Schmugglern und anderen wird es mithilfe von Drohnen ungleich schwerer gemacht, sich dem Zoll oder der Polizei zu entziehen.