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CD&V-Parlamentarier fordert Fahrradvergütungen in allen Unternehmen

Im vergangenen Jahr erhielten fast 550.000 Menschen eine Fahrradbeihilfe für das Pendeln vom und zum Arbeitsplatz, ein Viertel mehr als 2016. Dies geht aus den von Parlamentarier Jef Van den Bergh von den flämischen Christdemokraten CD&V angeforderten Zahlen hervor. In Unternehmen, die eine solche Gebühr an ihre Mitarbeiter bezahlen, kommen doppelt so viele Menschen mit dem Fahrrad zur Arbeit wie in Unternehmen, die dies nicht tun.

Jef Van den Bergh fordert nun Arbeitgeber und Gewerkschaften auf, das System in allen Unternehmen einzuführen. Diejenigen, die jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit kommen, sagen dass das nur Vorteile habe. Einige legen einen Teil der Strecke mit dem Auto ab und den Rest mit dem Klapprad. Dadurch spare man enorm viel Zeit, so eine Radfahrerin im VRT-Fernsehen. „Damit vermeide ich den morgendlichen Stau nach Löwen. Ich umgehe  den dichten Verkehr in der Stadt und es ist billiger.“

Eine andere Radfahrerin betont: „Ich bin immer froh, wenn ich mit dem Fahrrad kommen kann. Damit bin ich an der frischen Luft und es macht mehr Spaß.“

Die Fahrradbeihilfe des Arbeitgebers sei zudem ein zusätzlicher Anreiz, sagt der Cd&V-Abgeordnete Jef Van den Bergh. Doch nicht in allen Unternehmen haben die Mitarbeiter Anspruch darauf. Und die CD&V meint, dass sich das unbedingt ändern müsse.

CD&V-Parlamentarier Jef Van den Bergh hat in der VRT an diesem Samstag weiter hervorgehoben: „Die Fahrradbeihilfe ist doch heute Teil des Sozialdialogs. Zunächst müssen wir uns mal an die Sozialpartner wenden, um die Fahrradbeihilfe in Sektoren, in denen heute noch keine Übereinkünfte bestehen, einzuführen und zu verallgemeinern.“

„Auch Menschen, die etwas weiter von ihrer Arbeit entfernt wohnen, würden dann mit dem Rad kommen oder sich überlegen, ein Elektro-Rad zu kaufen, so dass sie finanziell einen Ausgleich erhalten“, meint auch der Radfahrer Bert Lemmens.

Die Zahl der Mitarbeiter, die eine Fahrradbeihilfe erhalten, ist in den letzten 2 Jahren zwar um ein Viertel gestiegen, doch die Auswirkungen auf die Staus im Land sind bislang kaum spürbar. Hierfür sind viele weitere Maßnahmen und Investitionen erforderlich.

„Das Rad allein reicht nicht aus, auch wenn das Potenzial in diesem Bereich noch groß ist“, fährt der CD&V-Parlamentarier Jef Van den Bergh fort. So seien im öffentlichen Verkehrswesen ebenfalls zusätzliche Anstrengungen notwendig.