Nicolas Maeterlinck

Europäischer Skeptiker-Kongress in Gent

Der diesjährige Europäische Skeptiker-Kongress findet in Gent statt.  Rund hundert Mitglieder von europäischen „skeptischen Organisationen“ nehmen teil.

Die Konferenz wird von SKEPP organisiert, die als wissenschaftlich-kritische Organisation bezeichnet wird. SKEPP ist eine Arbeitsgruppe zur kritischen Bewertung von Pseudowissenschaften und dem Paranormalen. Ihr Präsident, Paul De Belder, warnt davor, dass die Zahl der Menschen mit verrückten Ideen im Begriff sei, zu steigen: "Das Internet hat den Menschen einen besseren Zugang zur Förderung von Ideen ermöglicht. Menschen, die früher nicht einfach Kontakt aufnahmen, finden leichter zusammen. Auf diese Weise entstehen Netzwerke."

Das Internet hat einen großen Einfluss darauf, wie Menschen denken und was sie glauben. Skeptiker sind auch bestrebt, dies zu nutzen, um Skepsis zu verbreiten.

Paul De Belder: "Offensichtlich sind die Menschen auf der Suche nach neuen Geschichten und neuen Zielen. Manchmal fangen sie an, Dinge zu glauben, die wissenschaftlich nicht bewiesen sind."

Der Kampf gegen die Alternativmedizin hat bei skeptischen Vereinigungen Tradition.  Eine Reihe von Experten wird auf der Konferenz über das Paranormale, betrügerische Praktiken und Quacksalber sprechen.

Paul De Belder: "Auf diese Weise lernen wir, wo die Gesellschaft beim Denken Fehler macht und wie wir wissenschaftlich fundiertes Denken fördern können."