Und was ändert sich sonst noch ab dem 1. September?

Was sich in Sachen Geld, Recht und Gesetz sowie in der Gesundheitssorge hierzulande ab dem 1. September verändert, haben wir Ihnen im vorigen Beitrag zusammengestellt. In diesem Artikel finden Sie, was sich sonst noch verändern wird.

1. Briten bei meisten EU-Treffen nicht mehr mit dabei

Das Vereinigte Königreich entsendet ab dem 1. September keinen Vertreter mehr zu den meisten EU-Treffen. Ab dem 1. September werden britische Minister und Beamte, die sich mit europäischen Angelegenheiten befassen, nur noch an Sitzungen teilnehmen, die sich mit der Sicherheit, internationalen Beziehungen, Finanzen oder anderen Fragen befassen, an denen das Vereinigte Königreich ein nationales Interesse hat.

Das Vereinigte Königreich hat bis zum Brexit nach wie vor ein Stimmrecht im Rat der EU, aber die Stimme wird auf eine andere Weise weitergegeben, so dass die laufenden Angelegenheiten der 27 EU-Mitgliedstaaten nicht beeinträchtigt werden.

2. Auch in Wallonien ist das Schlachten ohne Betäubung verboten

Auch in Wallonien ist es nun verboten, Tiere ohne Betäubung zu schlachten. In Flandern gibt es seit einiger Zeit ein Verbot, in der Region Brüssel ist die Praxis weiterhin erlaubt.

Vor dem Verfassungsgericht sind noch verschiedene Verfahren gegen das allgemeine Verbot anhängig, an denen sowohl jüdische als auch islamische Organisationen beteiligt sind.

Die Zahl der Tiere, die in Belgien für das Opferfest geschlachtet werden, ist seit einigen Jahren rückläufig. Dieser Trend setzte sich auch in diesem Jahr fort: In Flandern wurden nur halb so viele Tiere unter vorheriger Betäubung geschlachtet.