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Erstes offizielles Europäisches Festival der Demokratie in Brüssel

Das erste offizielle Europäische Festival der Demokratie findet am Freitag, den 6. und Samstag, den 7. September im Brüsseler Jubelpark/Cinquantenaire statt. Zwei Tage lang wird eine europäische Stadt inszeniert, in der jeder willkommen ist, über das Europa von morgen nachzudenken.

Im vergangenen Jahr veranstaltete die Organisation "Jubel" ihre erste erfolgreiche Testversion, aber in diesem Jahr wird es die erste offizielle sein. Beim Europäischen Festival der Demokratie können die Besucher zur Schule gehen, den Zug nehmen oder zu Hause im Wohnzimmer sitzen - natürlich nur fiktiv, aber die europäische Stadt im Jubelpark, symbolisiert all diese Dinge im Europa von morgen. Für die Besucher des Festivals ist es eine Gelegenheit zum Nachdenken und Diskutieren.

"Im Bahnhof kann über das Thema Mobilität nachgedacht werden und in der mit Stühlen und Tischen nachgebauten Schule kann mit der Diskussion über unser gegenwärtiges Bildungssystem, über Wissenschaft und Forschung begonnen werden", erklärt Alain Deneef, der Vorsitzende von „Jubel“.

 Inspiriert hat sich die Organisatoren an ähnlichen Festivals in den skandinavischen und baltischen Staaten. Das Festival soll zeigen, dass der zivile Dialog und die öffentlichen Debatten Teil einer neuen Arbeitsweise innerhalb der Institutionen der Europäischen Union sein müssen.

So reisten beispielsweise 35 europäische Botschafter in 28 EU-Länder zum Festival und befragten 150 EU-Bürger.

"Ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis der Interviews ist das Plädoyer für eine europäische Armee. Sicherheit ist nach der Migrationskrise zu einem sehr wichtigen Thema geworden", betont Deneef.