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Fleisch ist der wichtigste Exportartikel der flämischen Landwirtschaft

Das belgische Bundesland Flandern hat im vergangenen Jahr wieder mehr landwirtschaftliche Produkte exportiert, als im Gegenzug eingeführt wurden. Dabei entstand ein Handelsüberschuss von rund 6,4 Milliarden Euro, wie der Bericht der Landesbehörde für Landwirtschaft und Fischerei, „Der flämische Agrohandel 2018“ dazu angibt.

In erster Linie exportieren die flämischen Landwirtschaftsbetriebe Fleischprodukte und insgesamt ist der wichtigste Abnehmer Frankreich vor den Niederlanden. 82 % der Exporte bleiben innerhalb der Europäischen Union. Die restlichen Exporte gehen in erster Linie in die USA und nach China.

Die Handelsbilanz der flämischen Landwirtschaft ist schon seit mehreren Jahren positiv. Im vergangenen Jahr wurden Produkte im Wert von 38,4 Milliarden Euro ausgeführt und in Höhe von etwa 32 Milliarden Euro importiert. Das entsprach einem Handelsüberschuss von 6,4 Milliarden Euro und einem Anstieg um 5 % im Vergleich zu 2017.

In Sachen Import von Agrarprodukten werden vor allem Milchprodukte, frisches Obst und Früchte, sowie Kakao eingeführt. Rund drei Viertel aller Agrarimporte in Flandern kommen aus der EU. Vornehmlich werden landwirtschaftliche Produkte aus den Niederlande, aus Frankreich und aus Deutschland eingeführt, also aus direkten Nachbarländern Belgiens.