CEO Leroy verläßt Proximus und geht zu KPN

Die CEO des Telekommunikationskonzerns Proximus, Dominique Leroy, verlässt den Konzern am 1. Dezember. Das kündigte das Unternehmen am Donnerstag in einer Pressemitteilung an. Dominique Leroy hat sich entschieden, "ihrer Karriere eine internationale Ausrichtung zu geben", so Proximus. Leroy geht zum niederländischen Konkurrenten KPN mit Sitz in Rotterdam.

Die Managerin wird am 1. Dezember Geschäftsführerin des niederländischen Telekommunikationsunternehmens KPN. Sie tritt die Nachfolge von Maximo Ibarra an, der selbst angekündigt hat, das Unternehmen zum 30. September zu verlassen.

Laut der Pressemitteilung bedauert der Proximus-Verwaltungsrat die Entscheidung von Dominique Leroy, "trotz des einstimmigen Willens des Verwaltungsrates, ihr Mandat als CEO des Unternehmens zu erneuern. Dominique Leroy wird auch in den kommenden Monaten die tägliche Führung des Unternehmens sicherstellen. Sie wird den Plan 2020 vorbereiten und sich auf die Fertigstellung des Anfang des Jahres angekündigten Transformationsplans konzentrieren.

Dominique Leroy kam im Oktober 2011 als Vizepräsidentin für den Verkauf zur Verbraucherabteilung von Proximus und damit zu Belgacom. Drei Jahre nach ihrer Ankunft wurde Dominique Leroy im Oktober 2014 zur CEO ernannt und wurde damit Nachfolgerin von Didier Bellens. 2015 erhielt sie die Auszeichnung Managerin des Jahres.

Zu ihren Erfolgen gehören die Rückkehr zum Wachstum für Proximus in den letzten vier Jahren, die jüngste Vereinbarung über die gemeinsame Nutzung von Netzwerken mit dem Wettbewerber Orange und ein Projekt zum Einsatz von Glasfasern, das gestartet, aber noch nicht abgeschlossen ist.

Ein Auswahlverfahren für einen neuen CEO wird nächste Woche eingeleitet.