Belgien schlägt San Marino in einem zuerst äußerst schlappen Auswärts-Spiel mit 4:0

Die „Roten Teufel“, Belgiens Fußball-Nationalmannschaft,  haben am Freitagabend den fünften Sieg im fünften EM-Qualifikationsspiel eingefahren. Trotz einer sehr  schwachen ersten Halbzeit gegen San Marino siegten die Belgier mit 4:0. 

Mit dem fünften Sieg in fünf Spielen belegen die „Roten Teufel“ mit stolzen 15 Punkten den ersten Platz in der Tabelle von Gruppe 1. Russland folgt mit 12 Punkten auf Platz Zwei.

Nationaltrainer Roberto Martinez überraschte im Spiel gegen San Marino mit der Startelf: Lukaku und Mertens saßen auf der Bank, während Batshuayi, Januzaj und Origi den Angriff der Roten Teufel bildeten. Obschon die Belgier gegen den Weltranglistenletzten die haushohen Favoriten waren, wurden sie in der ersten Halbzeit trotz viel Ballbesitz nicht gefährlich. Die Torchancen bleiben aus.

Erst in der 16. Minute gab Verteidiger Denayer den ersten Torschuss für die Gäste ab. In der 27. Minute parierte Torwart Benedettini, im richtigen Leben Busfahrer, gut gegen Batshuayi.

Die beste Chance der Partie hatte aber nicht Belgien, sondern Fußballzwerg San Marino, dessen Führung in der 28. Minute nur durch energisches Eingreifen von Torhüter Thibaut Courtois verhindert werden konnte.

Bessere Leistung in der zweiten Halbzeit

Für die Teufel traf erst Januzaj die Latte (33.), ehe Batshuayi per Handelfmeter (44.) zum 1:0 für Belgien traf. Die Roten Teufel führten zur Pause zwar, zeigten aber unter dem Strich eine schwache Leistung.

Besser wurde es erst nach der Pause nachdem Chadli und Mertens aufs Feld geschickt worden waren. Beide standen wenige Augenblicke auf dem Rasen, ehe Chadli das 0:2 von Mertens vorbereitete. Bei Belgien schien der Knoten nun geplatzt zu sein: In der 63. Minute erhöhte Chadli auf 0:3. Von San Marino kam nun immer weniger Gegenwehr. Ein weiterer Treffer sollte den „Roten Teufel“, denen Kapitän Eden Hazard sichtbar fehlte, kurz vor Schluss noch gelingen: Batshuayi (Foto oben) traf per Kopfball zum 4:0. 

(c) Nico Vereecken / PhotoNews
Philippe Crochet
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Philippe Crochet