Lüttich: Polizist hirntot, Angreifer erschossen

Bei einer Intervention an diesem Montagmorgen gegen 8.20 Uhr in Lüttich wurde ein Polizist von einem bewaffneten Mann schwer verletzt. Ein Kollege des Polizisten zog seine Dienstwaffe und erschoss den Angreifer. Der von dem Angreifer verletzte Polizist ist inzwischen als hirntot erklärt worden.

Die Beamten führten Kontrollen durch, als ein Mann, der allein in seinem Fahrzeug war, einem Polizisten auf den Kopf schoss. Der andere Beamte zog daraufhin seine Dienstwaffe und schoss auf den Fahrer, der an den Verletzungen starb.

Lütticher Bürgermeister: „Starke Emotionen“

Der Bürgermeister von Lüttich, Willy Demeyer (PS), hat bereits kurz auf die Schießerei reagiert. "Ein Polizist aus Lüttich befindet sich aufgrund einer Intervention in einem kritischen Zustand. In Lüttich sind die Emotionen groß." Der Bürgermeister spricht den Beamten des Bezirks sein Beileid und seine Unterstützung aus. "Für sie weckt dieser Vorfall schmerzhafte Erinnerungen." Am 29. Mai 2018 wurden in Lüttich zwei Polizisten und ein Student erschossen.

Normalerweise hätte heute in Lüttich eine Hommage an den Mut und das Engagement der Beamten  stattfinden sollen, aber die Zeremonie wurde wegen der jüngsten Ereignisse abgesagt.

Innenminister Pieter De Crem (CD&V) hat bereits über Twitter sein Beileid ausgesprochen. "Mein tief empfundenes Beileid an die Familie, die Nahestehenden und die Kollegen des verstorbenen Beamten."