4 einfache Tipps, um Kryptobetrügern nicht auf den Leim zu gehen

Mit 1.657 Meldungen bis zum 1. August sind in diesem Jahr bereits mehr Meldungen eingegangen als im gesamten Vorjahr (1.133). Die Wirtschaftsinspektion prüft alle Berichte über Betrug mit Kryptomünzen und erhebt Anzeige gegen Betrüger. Seit dem Start einer Kampagne im vergangenen Jahr, die vor Betrug mit Kryptomünzen warnt, ist die Zahl der Meldungen deutlich gestiegen, heißt es in einem Bericht des Ministers für Arbeit, Wirtschaft und Verbraucherschutz, Wouter Beke. Er gibt den Verbrauchern folgende Tipps mit auf den Weg, um nicht in die Falle von Kryptobetrügern zu tappen:

  1.     Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben! Überprüfen Sie Ihren Vertragspartner: Gibt es eine Webseite? Wie alt ist diese? Welche Personen stecken dahinter? Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um eine Webseite handelt, die Kryptomünzen anbietet, überprüfen Sie, ob die andere Partei wegen Betruges bekannt ist. Sie können keine zuverlässigen Daten finden? Dann lassen Sie es sein! Ihre Sicherheit ist zu kostbar.
  2.     Geben Sie niemals personenbezogene Daten weiter! Betrüger bitten oft um eine Kopie Ihres Personalausweises, ein Foto oder einen Nachweis Ihres Wohnsitzes. Manchmal behaupten sie, dass dies gesetzlich vorgeschrieben sei. Gehen Sie auf keinen Fall darauf ein!
  3.     Verlangen Sie klare und verständliche Informationen von der Person, mit der Sie sprechen! Und bleiben Sie kritisch gegenüber diesen Informationen. Nehmen Sie sich Zeit, bevor Sie ein Angebot annehmen. Lassen Sie sich nicht überrumpeln oder einschüchtern! Und Sie sollten wissen: Auch die Tatsache, dass Sie die andere Partei persönlich getroffen haben, ist noch keine Garantie dafür, dass Sie nicht betrogen werden.
  4.     Seien Sie vorsichtig bei (Versprechungen von) überhöhten Gewinnen! Wenn Ihnen ein Ertrag als zu schön, um wahr zu sein erscheint, ist er es normalerweise auch. Gewinn ist niemals garantiert!