Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved.

Champions League: RB Salzburg eine Nummer zu groß für Racing Genk

Der amtierende belgische Fußballmeister KRC Genk hatte in seinem Auftaktspiel in der Gruppenphase der Champions League keinen schönen Dienstagabend in Österreich. Gegen RB Salzburg gab es eine herbe 6:2-Klatsche. Die besonders heimstarken Salzburger ließen hinten nicht viel zu und sorgten vorne für ein Torfeuerwerk vor allem in der ersten Halbzeit.

Die flämische Tageszeitung De Morgen brachte es gleich am Anfang ihres Beitrags zu dem Spiel auf den Punkt: „Salzburg darf sich in die Reihe mit Madrid, Chelsea und Valencia setzen, Städte, in denen Genk in historischem Ausmaß verprügelt wurde.“ Nach 8 Jahren wieder zurück in der Champions League und dann ein solcher Albtraum. Nach dem 6:2 sind alle Träume der Limburger geplatzt.

Erling Braut Halland, ein erst 19 Jahre alter Norweger in Diensten des RB Salzburg, traf alleine dreimal und ausgerechnet Racing Genk muss diesen Hattrick einstecken. Die Limburger zeigten eine besonders schwache Leistung. Kapitän Sébastien Dewaest war nirgends zu sehen, seine Kollegen liefen planlos herum und nur Neuzugang Joakim Mahle wusste ein wenig zu überzeugen.

Im Vorfeld hieß es in Genk noch, dass man gegen die heimstarken Salzburger nicht zu hoch verlieren wolle, doch bereits nach einer halben gespielten Stunde war davon nichts mehr zu spüren. Da halfen auch die beiden Gegentore von Lucumi und von Samatta nicht mehr. Spieltag 1 in der CL-Gruppenphase war wie eine kalte Dusche. Da half auch nicht die Meldung, dass der FC Liverpool in der gleichen Gruppe G mit 2:0 in Neapel verloren hatte…