Belgische F-16 in der Bretagne abgestürzt

In der Bretagne, im Westen Frankreichs, ist eine belgische F-16 abgestürzt. Die beiden Piloten benutzten ihre Schleudersitze. Nach Angaben des belgischen Militärs haben die Piloten den Unfall überlebt.

Das Flugzeug stürzte bei Pluvigner in der Bretagne ab. Das Verteidigungsministerium bestätigt den Absturz der belgischen F-16.  Die zweisitzige F-16B stürzte östlich von Lorient ab, nachdem ein technisches Problem an das Triebwerk gemeldet wurde. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums benutzten die beiden Piloten ihre Schleudersitze

Laut französischer Medien landete einer von den beiden Piloten in einer Hochspannungsleitung. Nach Angaben des belgischen Militärs haben die Piloten den Unfall überlebt. Einer von ihnen blieb auf einer Hochspannungsleitung (250.000 Volt auf jeder Leitung) in Kerdutel stecken. Die beiden Piloten sind leicht verletzt. Dies bestätigt auch das Verteidigungsministerium.

Die Maschine sei von der Luftwaffenbasis Florennes in der Nähe von Namur, Belgien aufgestiegen. Sie war auf dem Weg zur Basis in Lann-Bihoué (Morbihan). "Diese F16 war unbewaffnet", heißt es bei der Präfektur Morbihan.

Die fragliche F-16 wurde hauptsächlich zu Trainingszwecken eingesetzt.

Das Flugzeug stürzte 50 Meter von einem Gebäude entfernt ab, heißt es bei  Ouest-France. Bei dem Schock wurde die Nordseite eines Hauses getroffen. Die Bewohner wurden evakuiert.

"Ein Ermittlungsteam der Direktion für Flugsicherheit (der Berater der Verteidigung in allen Bereichen der Flugsicherheit) wird so schnell wie möglich in Zusammenarbeit mit den französischen Behörden vor Ort sein, um die Ursache des Unfalls zu ermitteln", so das Verteidigungsministerium.