"Wenn alle helfen, den Müll einzusammeln, wird die Welt wieder sauber!"

Es ist Auftakt von "River Clean up", einer gemeinsamen Initiative mit dem "World Clean up day", mit dem die Welt sauberer gemacht werden soll. Tausende Helfer räumen daher an diesem Tag den Müll weg. Sie befreien zum Beispiel das Ufer entlang der Schelde von Abfällen.

Es liege enorm viel Müll am Fluss, so eine Helferin. Jede Menge Plastik habe sie beispielsweise schon in ihrem Eimer eingesammelt. Doch auch Glas befinde sich dort und das wird natürlich ebenfalls aufgehoben.

In 150 anderen Ländern machen 17 Millionen Ehrenamtliche genau das gleiche. „Wenn alle mitmachen, wird die ganze Welt wieder sauber“, so Helfer Habibe Aït Sabri. Auch die kleine Lena weiß schon, warum sie mithilft: „Sonst werden die Vögel krank und wenn der Abfall ins Meer fällt, werden die Fische krank.“

Doch es geht nicht nur ums Saubermachen. Die Veranstalter wollen, dass Menschen ihr Verhalten ändern. Ein Mentalitätswandel ist also erwünscht. “In dem Moment, in dem Du ein bisschen Müll aufhebst, verändert sich etwas in Deinem Gehirn. Du siehst den Müll und passt Dein Verhalten an, sowohl bei dem, was Du kaufst oder wie Du Dich fortbewegst oder lebst“, betont Thomas de Groote von River Cleanup. „Du wirst Dich einfach viel mehr um den Planeten sorgen.“

Auffallend ist zum Beispiel auch die große Menge Müll in der Nähe der Sommerbar an der Schelde. „Eigentlich ist die Botschaft an die Menschen und Gäste der Sommerbar: ‘Räumen Sie Ihren eigenen Müll doch einfach mal weg und sorgen Sie dafür, dass kein Glas oder anderer Müll hier weggeworfen wird'“, so der Helfer Patrick Garmyn.

Manchmal sind für die Aufräumarbeiten sogar etwas größere Geräte nötig, z.B. ein tragbarer Staubsauger. Die Aktion ist für eine gute Zukunft, auch für unsere Zukunft. Und der Schüler Ruben findet, dass das Müllsammeln gemeinsam mit seinen Eltern noch dazu jede Menge Spaß mache.