1/3 weniger Belgier in französische Radarfallen gegangen – Schuld sind die Gelbwesten

Letzten Sommer sind 29 Prozent weniger Belgier in Frankreich bei Geschwindigkeitsverstößen erfasst worden. Grund dafür sind aber weder eine Verhaltensänderung gegenüber den französischen Verkehrsvorschriften noch eine Lockerung derselben … Wie sich herausstellt, haben die Gelbwesten die Radarfallen bei ihren Protestaktionen zerstört. 

Nichtdestotrotz wurden im Juli und August über 102 000 belgische Autofahrer in Frankreich wegen zu schnellen Fahrens geahndet.

Im Jahr zuvor gingen noch 145 315 Belgier in die Radarfalle und erhielten eine Geldbuße.

Die Belgier waren und sind nach wie vor die meist geahndeten Verkehrssünder in Frankreich.

62 Prozent der belgischen Verkehrssünder werden auf den Autobahnen, dem am häufigsten benutzen Weg in den Urlaub, erwischt. Auf diesen Strecken stehen auch die meisten Radarfallen.

Dass der Prozentsatz der belgischen Temposünder gesunken ist, ist einzig und allein den Gelbwesten zu ‚verdanken‘, die die Verkehrskameras zerstört haben.

 

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