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Schwerer Unfall mit Zug in Kapellen, 4 Männer in letzter Minute gerettet

In Kapellen in der Provinz Antwerpen ereignete sich ein schwerer Unfall mit einem Güterzug. Ein Auto mit vier Männern darin war in der Nacht zum Donnerstag gegen zwei Uhr an einem Bahnübergang stecken geblieben. Nach Angaben des Schienennetzbetreibers Infrabel ist der Unfall auf fahrlässiges Verhalten zurückzuführen. Der Fahrer des Autos hatte getrunken.

Der Unfall ereignete sich an einem Bahnübergang in Kapellenbos, sagt Frédéric Petit vom Schienennetzbetreiber Infrabel gegenüber der VRT: "Ein Auto mit 4 Personen ist auf dem Bahnübergang stecken geblieben. Zu diesem Zeitpunkt waren die Schranken offen, da kein Zug in der Nähe war. Doch durch ein unvorsichtiges Verhalten blieb das Auto stecken, teils auf dem Bahnübergang, teils auf den Schienen neben dem Bahnübergang. Zum Glück arbeiteten dort gerade unsere Leute. Sie eilten herbei und halfen den Insassen, aus dem Auto zu steigen." Kurz darauf fuhr ein Güterzug in den leeren Wagen, der stillstand. Der Schaden am Auto ist enorm.

Der Fahrer des Autos hatte nachweislich getrunken. Die Justiz sagt, dass er aufsässig gewesen sei.  Kurz nachdem die Männer aus dem Auto befreit wurden, wollten sie fliehen. Die Polizei konnte sie jedoch sofort festnehmen.

Laut Tom De Gent von der örtlichen Polizeizone Nord hätten sich die Männer wohl verfahren: "Aus den ersten Aussagen können wir schließen, dass sie wahrscheinlich versucht haben, wieder umzudrehen. Dabei haben sie die Kurve anscheinend zu weit genommen und sind stecken geblieben. Es sieht so aus, als hätten sie nach der Straße gesucht."